Rosi Strasser

Tekalomba und die Schmalspurindianer

Rosi Strasser und Tekalomba - ein Buch zum Vor- und Selberlesen.

Zu einem Ausflug ins „Tekalombaland“ nimmt Rosi Strasser nicht nur Kinder mit. So viel sei verraten: Es geht um einen pinken Skalp - und am Ende wird das tapfere Indianermädel gegen die hinterlistigen Schmalspurindianer siegen. Das humorvolle Kinderbuch ist zum Vorlesen und zum Selberlesen geeignet, wie die Autorin empfiehlt.

Als Kind hätte Rosi Strasser durchaus auch gern mit Barbiepuppen gespielt. Irgendwie wurde da aber nie wirklich was draus, denn in der Nachbarschaft tollten nahezu ausschließlich Burschen umher, die an so Mädelkram kein Interesse hatten. Was blieb der kleinen Rosi übrig als sich in der Männerwelt und deren Spiele zu etablieren? „Unser Nachbar hatte ein altes Pony, das uns aber meistens abwarf“, erzählt sie über ihre ersten Schritte als Tekalomba aus Brunnhofen. Aus ihren Erinnerungen aus dem winzigen Dörfchen bei Marzling entstanden die ersten Schritte hin zur Häuptlingstochter, die Rosi Strasser „Tekalomba“ nannte und so manches Abenteuer erleben lässt. Das erste ist nun in Buchform erschienen: „Tekalomba und der pinke Skalp“ heißt es und ist beim Hölzlkramer in der Freisinger Ziegelgasse und über Amazon erhältlich. Vor etwa zehn Jahren hat sich bei Rosi Strasser die Idee verfestigt, Kindergeschichten zu schreiben: „Ich habe auch zwei Erwachsenenbücher geschrieben, aber Kinderbücher machen mir mehr Spaß“, erzählt sie lachend. So wie es ihre Art ist! Auch wenn die 49-Jährige sagt, sie sei so gar nicht der Typ, der auf die Leute zumarschiert, fügt sie auch an: „Ich habe durch dieser Buchveröffentlichung so viele nette Menschen kennengelernt, dass alleine das den ganzen Aufwand schon wert war.“ Tekalomba ist die Pippi Langstrumpf im Indianerdorf - und ständig auf der Suche nach neuen Abenteuern. Als Oma „Rauchende Pfeife“ über die alten Zeiten sinniert, als es noch üblich war, dass ein Indianer einen stattlichen Skalp am Gürtel hatte, steht für die Häuptlingstochter fest: Ein Skalp ist eine feine Sache! Die Nachbarkinder der Schmalspurindianer werden herausgefordert zu einem Kampf um abgeschnittene Zöpfe. Dass diese Bande aber gern zu unlauteren Tricks greift, werden Tekalomba und ihre Freunde bald merken. Ob das freche Indianermädchen obsiegen wird? Am kommenden Samstag, 1. Juli, um 13 Uhr wird Rosi Strasser im Freisinger Amtsgerichtsgarten aus dem Büchlein lesen, wo sie auf zahlreichen Besuch setzt, denn: „Lesungen machen mir am meisten Spaß! Gaudi machen mit den Kindern und über die elenden Schmalspurindianer reden.“ Auch in der Pfarrbücherei St.Lantpert wird eine Lesung stattfinden, und wer Rosi Strasser einladen möchte, kann dies über die Mailadresse rosi@diekaffeebohne.eu gern tun. Zuletzt erfreuten sich 150 Kinder in der Kranzberger Schule an Tekalombas Abenteuer. Eine Spendenaktion umrahmte die Veranstaltung, denn dieser Zweck ist der Autorin wichtig: Über 2000 Euro konnte sie daraus und aus weiteren Zuwendungen der Freisinger Kindertrauergruppe spenden, aktuell sammelt sie für das in Entstehung befindliche Tierheim bei Mintraching. Der Katzenbereich wird mit dem Erlös der Spenden ausgestattet werden. Sozialen Zwecken und Ideen gegenüber ist Rosi Strasser stets aufgeschlossen. Die nächste Tekalomba steckt ihr nämlich schon als Pfeil abschussbereit im Köcher: Heuer noch wird der nächste Teil „Tekalomba und der Glückswolf“ erscheinen.

Quelle: freising-online

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